Mama nannte mich Pascal
Sonntags geht man in die Kirche. Oder man legt die Beine hoch, schaut einen Heimatfilm und macht gar nichts. Papa schläft seinen Rausch aus. Er kam irgendwann in der Nacht. Und Mama hat er auch nicht gesehen.
Sonntags sind die Straßen auch hier meistens wie ausgestorben. Kaum ein Mensch, den man heute antrifft. Totenstille, die nur ab und zu von den Autos, die die Hochstraße herunter rasen oder herauf, aus ihrem ewigen Schlaf gerissen wird. Nur zu gut weiss man heute, dass es wohl keine treffendere Bezeichnung gibt, die diese unwirkliche Stimmung dieses 30. September 2001 beschreiben kann: „Totenstille“.
Nur verhalten und ganz sanft legt sich der Sound des Oktoberfestes vor sein Fenster. Rummel. Kirmes. Menschen, die lachen, sich amüsieren. Auf dem Kettenkarussell drehen sie sich schwindlig und das Wetter ist ideal, um sich zu vergnügen. Ein kurzer Schauer sorgt für zeitweilige Abkühlung, bevor es dann weitergeht. Cola. Bier. Und Zuckerwatte. Jubel. Umarmungen. Und Küsse. Jungen und Mädchen vergessen für diesen kurzen Augenblick, was sie umgibt in unangestrengter Glücksseligkeit.
Das alles hat er selbst beobachtet, nachdem er mit seinem kleinen Fahrrad diese lange Strecke von zuhause bis hierher zum Zaun geradelt ist, der das Oktoberfestgelände vom Bahndamm trennt. Und obwohl der kleine Kerl mit den stoppelkurzen blonden Haaren erst 5 Jahre jung ist, kennt er sich hier in Burbach schon verdammt gut aus. Ja, klar, hier ist er schließlich Daheim! Und hier, was der kleine Mann da am Zaun noch nicht weiss, in diesem Bezirk Saarbrückens wird man eben schneller groß. Und groß will er werden, das steht fest. Vielleicht wird er dann so wie Papa, der einfach nur Pech hatte im Leben, aber für ihn so etwas wie ein Vorbild ist, ein Idol. Einer, der sich immer durchboxt, wenn dafür auch so manche Faust durch die Lüfte fliegt. Papa lässt sich eben nichts gefallen. Und Papa nimmt ihn manchmal mit in die Kneipe, in die Klause – in die Tosa-Klause. Doch daran will er, den seine Mama kurz nach seiner Geburt Pascal nannte, jetzt nicht denken. Mit einem kurzen Seufzer schiebt er ihn wieder weit weg, den Gedanken an Tante Christa. Mehr »

Der RBB-Jugendsender Radio Fritz sendete am 04.06.2010, 18:55 Uhr, in der “Tommy Wosch Show“ die Ankündigung auf einen Beitrag zum Thema BFC Dynamo Berlin, in welcher es wörtlich hieß: “Der BFC Dynamo, ein Fussballverein aus Berlin, der mit Randale immer wieder von sich reden macht und der unbedingt plattgemacht gehört.”
Bei Borussia Dortmund ist die Sammelleidenschaft ausgebrochen, denn aktuell steht für die Fans ein neues Postermotiv im BVB-Shop zur Verfügung. Wir haben keine Mühen gescheut, die vergangenen 100 Jahre seit Bestehen der Borussia auf unzähligen Bildern zu dokumentieren und in einer einmaligen Collage im DiChroma Design attraktiv zu verarbeiten. Das Sammeln Schwarz-Gelber Devotionalien geht weiter! Seien Sie aber auch gespannt, welche unglaublichen Geburtstagsartikel, die in jedem Fall über die üblichen “Fan-Basics” weit hinausgehen, wir in den nächsten Wochen noch so für Sie designen werden …